Label: Testimony Records
VÖ: 26.07.2019
Stil: Death Metal
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Ach wat! Carnal Tomb aus meiner Heimatstadt haben ein neues Album am Start? Cool, fand ich doch deren Erstling „Rotten remains“ schon über weite Strecken interessant, wenn auch noch etwas halbgar, was nunmehr nach 3 Jahren Übungsphase mit der neuen Scheibe „Abhorrent veneration“ ausgemerzt werden sollte. Allerdings hatte ich anfangs mit dem Teil ein wenig Probleme, denn musikalisch legte für mich persönlich das Teil einen etwas holprigen Start hin.
In den schnellen Snare Passagen klingt mir der Drummer manchmal ein wenig zu sehr nach dem Duracell Häschen, was zum ansonsten großartigen Klangbild gar nicht passen will. Die Gitarren braten fett und wenn es im Midtempobereich so richtig losgeht, klingt das Ganze richtig gut. Nur halt bei Geschwindigkeit will das bei mir gar nicht zünden, da klingen Carnal Tomb leider ein wenig zu unorganisiert. Wenn das allerdings deren Absicht war, kann ich nur gratulieren, denn das ist ihnen recht gut gelungen. Da lob ich mir dann eher solch eine Doom Death Granate wie „Dissonant incubation“, der so heavy ist, dass es einem die Salami von der Stulle zieht. Allerdings sind auch Songs wie „Amid the graves“ oder das in meinen Augen beste Stück „Sepulchral descent“ starke Songs, die in Gänze so performed definitiv eine weitaus höhere Bewertung nach sich gezogen hätte, wenn nicht die anfänglichen Disharmonien gewesen, die meinen Ohren nicht sonderlich schmeichelten. Dennoch durchaus mehr als eine Hörempfehlung wert.
Bewertung: 7,9 von 10 Punkten
Tracklist:
01. Putrid fumes
02. Abhorrent veneration
03. Cryptic nebula
04. Amid the graves
05. Dissonant incubation
06. Feeding mold
07. Sepulchral descent
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