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DIE APOKALYPTISCHEN REITER – Der rote Reiter (2017)

(3.981) – Olaf (9,5/10) – Heavy Metal

Label: Nuclear Blast
VÖ: 25.08.2017
Stil: Heavy Metal

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Über drei Jahre haben sich die Reiter Zeit gelassen, um ihr neustes Werk „Der rote Reiter“ der Öffentlichkeit zu präsentieren und die Scharte auszuwetzen, die sie meiner Ansicht nach mit „Tief/Tiefer“ hinterlassen haben. Versteht mich nicht falsch, eigentlich können die Reiter gar nicht schlecht, doch der Vorgänger war in meinen Augen einfach zu überladen und nicht unbedingt leicht zu konsumieren. Doch das ist Schnee von gestern, besticht das nunmehr zehnte Studioalbum „Der rote Reiter“ endlich wieder mit all den Trademarks, die die Reiter groß und beliebt gemacht haben.

Ehrlich überrascht war ich beim erstmaligen Durchhören, denn zuweilen beruft sich das Thüringer Aushängeschild in Sachen gitarrenorientierter Unterhaltungsmusik auf die Vergangenheit a’la „Allegro barbaro“ oder „Samurai“, sprich es wird mehr als einmal die grobe Kelle geschwungen und sogar dem Todesblei gefrönt („Der rote Reiter“), das Gaspedal ordentlich durchgetreten („Wir sind zurück“) und damit auch das etwas jüngere Klientel nicht ganz verschreckt wird, gibt es Mitsing-Hymnen der Marke „Auf und nieder“ oder „Die Freiheit ist eine Pflicht“ (grandioser Text!!!), die den Abwechslungsreichtum dieses großartigen, bleischweren Querschnitt des Reiter’schen Universums untermauert. Ich habe mich selten so oft bei einem Reiter Album dabei ertappt, wie ich anerkennend mit dem Kopf im Takt mitwippte und die Faust nach oben reckte wie in diesem vorliegenden Fall. Gerade „Hört mich an“ hat es mir angetan, ein Song, den ich zu dem stärksten zähle, was die Truppe jemals zustande gebracht hat.

Die Produktion drückt einen förmlich aus den Raum, musikalisch sind die Jungs eh unantastbar, das Songwriting ist kurzweilig, das Versmaß ganz im Stile der großen deutschen Dichterfürsten und das Gesamtpaket rechtfertigt den zu erwartenden ersten Platz in den deutschen Charts, den sich die Reiter mehr als verdient hätten. Ja, mein Herz steht in Flammen für dieses geniale Werk einer der innovativsten Bands der deutschen Musiklandschaft.

Bewertung: 9,5 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Wir sind zurück
02. Der rote Reiter
03. Auf und nieder
04. Folgt uns
05. Hört mich an
06. The great experience of ecstasy
07. Franz Weiss
08. Die Freiheit ist eine Pflicht
09. Herz in Flammen
10. Brüder auf Leben und Tod
11. Ich bin weg
12. Ich nehm dir deine Welt
13. Ich werd bleiben


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