Bereits vor der überragenden Performance beim 2018er Rock Hard Festival gab es das große Stühlerücken im Hause der Ruhrpott Ikone Angelripper und die Rückkehr zu alten, rumpeligen Glanztaten und einer oldschool Setlist, die an diesem magischen Abend zum niederknien verleitete. Dementsprechend hoch waren danach natürlich die Erwartungen der Fans, wie es im Hause Sodom weitergehen würde. 2019 beim Gig auf dem RUDE wurde die starke Form bestätigt und so langsam kribbelte es vor Vorfreude auf anstehendes, neues Material.
Dann, urplötzlich und ohne Vorwarnung, kam der Ausstieg von Stefan „Husky“ Hüskens, der von Sabiendas Drummer Toni Merkel ersetzt wurde. Wieso, weshalb und vor allem warum? Ein großes Fragezeichen nicht nur bei mir, sondern auch bei vielen anderen. Dazu kamen Singles wie "Partian" oder "Out of the frontline trench", die nicht bei allen Fans mit offenen Armen empfangen wurden, aber schon einen Ausblick auf kommende Schandtaten gaben. Wohin würde also die Reise gehen?
Die Antwort geben Sodom nun mit „Genesis XIX“, dem fünfzehnten Studioalbum, welches sich deutlich von seinen etwas zu sehr auf Hochglanz polierten Vorgängern abhebt, gerne auch mal mit etwas Dreck nach einem wirft und oft den Geist der guten, alten Zeit heraufbeschwört. Aber auch hier gab es hier und dort nicht nur euphorische Stimmen, sondern Kritik, wie man sie so anfangs nicht hätte erwarten können. Viele Themen, um mit Tom etwas ausführlicher zu plaudern.
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