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CARNATION – Where death lies (2020)

(6.491) Olaf (8,5/10) Death Metal

Label: Season of mist
VÖ: 18.09.2020
Stil: Death Metal

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Ich kann mir bis heute nicht erklären, wie mir das Debüt des belgischen Todesblei Kommandos Carnation 2018 durch die Lappen gehen konnten und ich erstmals von dieser bärenstarken Combo im Vorprogramm der letzten DesertedFear Tour Notiz nahm. Ein kaum zu verzeihender Fauxpas, den ich zu entschuldigen bitte und durch den käuflichen Erwerb des Vorgängers hoffentlich ausgemerzt habe. Dementsprechend freudig reagierte ich, als das neue und zweite Album namens “Where death lies” trotzdem in meinem Postfach landete und ich mich somit erstmals offiziell mit dem Fünfer aus Antwerpen auseinandersetzen durfte.

Nun, Carnation werden mit ihrem Todesblei schwedischer Ausrichtung definitiv keinen Innovationspreis abräumen, grenzen sich dennoch von vielen anderen Combos ähnlicher Ausrichtung ab, indem sie neben schleppenden Passagen auch gerne mal ein paar artfremde Stile einstreuen, bei dem Frontmann Simon Duson sein gesamtes Potential abrufen kann, welches nicht nur aus infernalischen Growls besteht. Dazu haut uns das Duo Verstrepen/Vervoort ein paar ultrafette Riffs in die Magengrube, die mit einer mächtigen Produktion unterstützt selbst das tiefliegendste Magengeschwür zum Platzen bringen. Das farblich toll gestaltete Cover rundet das starke Gesamtpaket der Belgier ab, die ihrem Label sicherlich ein paar Euronen einbringen werden, denn der traditionsbewusste Todesmetaller kann und darf hier bedenkenlos zuschlagen.

Wie oft haben wir darauf verwiesen, dass traditioneller Elchtod mit HM-2 Tendenzen nicht aus Skandinavien kommen muss, um Erfolg zu haben? Ich denke oft und ich freue mich persönlich immer wieder darüber, dass auch der Nachwuchs, egal aus welcher Herren Länder, sich dieser so schönen metallischen Spielart annehmen, sie verfeinern, daraus spannende und kurzweilige Alben zimmern und sie veröffentlichen, so wie es Carnation mit “WhereDeathlies” getan haben.

Bewertung: 8,5 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Iron discipline
02. Sepulcher of alteration
03. Where death lies
04. Spirit excision
05. Napalm ascension
06. Serpent’s breath
07. Malformed regrowth
08. Reincarnation
09. In chasms abysmal


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Tja...wohl doch erst wieder 2022...



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