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A-D

AWAITING DOWNFALL „Distant Call“ (2016)

(3.011) - Morten (7,5/10)

Label: Massacre Records
VÖ: 26.08.2016
Stil: Modern Metal
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Einige Tage nach VÖ, erreichte mich aus den Promo-Katakomben des ZO-Hauptquartiers ein nicht ganz so distanzierter Ruf. Mit einer aufstrebenden Band, wie sich hier AWAITING DOWNFALL auch präsentieren, gibt es immer eine gewisse Erwartungshaltung meinerseits. Jung, recht unbekannt, hungrig nach mehr, individuell, oder Old School nach Schema A/B, ob und wie das alles abläuft ist immer interessant herauszufinden.

Klar muss an diesem Punkt immer sein, dass keine Junge Band mittlerweile das Rad neu erfinden kann. Viel mehr setzen A.D. Mit „Distant Call“ auf alt bewährtes, melodiöses Metal Gehacktes aus einer Mischung zwischen Thrash, Heavy, viel Gefühl und vor allem Progressivität. Dazu gibt es allerdings etwas nicht allzu Typisches – Vielfache Cleanvoice Passagen, die allerdings nur im entfernten an jüngere, typische „Metalcore“ Bands erinnern. Die Jungs verpacken die Cleanparts weder mit epischen Synth's noch mit theatralischem Atmogedöns. Ganz im Gegenteil, im Großen und Ganzen überwiegt hier ein Brett aus Riffs, gepaart mit double bass, Groove und natürlich einer jungen, frischen Art Metal zu performen. Dabei wird allerdings eines niemals außen vorgelassen: Leidenschaft. Ob im Instrumental, oder in der Stimmgebung, in jedem Vierteltakt kann man viel Gefühl und Liebe zum Detail heraushören.

Alle Songs sind in sich alle samt rund produziert. Klanglich recht natürlich, im Arrangement authentisch, musikalisch auf den Punkt. Das dürfte sogar den Altmeistern dieser Nische der Interpretation des Metals, wie z.B. ATREYU, zum Tribute gereichen.

Mein Fazit: AWAITING DOWNFALL haben ihren Stil auch mit „Distand Call“ sehr gut im Griff, bleiben sich und vor allem dem mechanischen Metal treu und liefern hier ein sehr gut hörbares Album ab. Wenn man als Hörer der Stromgitarrenmusik nun, wie ich, auf genau diese Gangart, die Mischung aus Gefühl, Brett und Melodie, des Metals steht, würde ich die CD mit „must have“ kennzeichnen und rate zur dringenden Hörprobe. Weiter so!

Bewertung: 7,5 von 10 Punkten

Tracklist:
01. The Forest's Eyes
02. Smell of Deceit
03. A Confession of Pain
04. From Martyr to Murder
05. Awake
06. Defective God
07. To Distant the World's Wounds
08. The Only Way to Overcome
09. Rack Upon Racks
10. Feel What I Feel
11. Greet The Vultures
12. Weltschmerz

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