Label: Pure Steel
VÖ: 27.10.2017
Stil: Dark Progressive Power Metal
Die Nordlichter Bleeding haben es erneut auf eure Aufmerksamkeit abgesehen.
Mit ihrem zweiten Studioalbum nach „Behind Transparent Walls“ melden sie sich in 2017 erneut zu Wort.
Über kleine Umwege habe ich bereits in das damalige Debütalbum rein hören können und habe somit noch ein kleines Bild zu dieser Thematik im Hinterkopf.
Die erste Platte ist ja immer so eine Sache und ich, für meinen Teil, habe in diesem Fall nichts gefunden, was mich vollkommen fesselt und hoffte nun auf eine Steigerung.
Zum Auftakt Spannung einzubauen verstehen die Jungs und starten mit „When They Come“ auch angenehm takt- und schwungvoll und spätestens bei „Heir To Apostasy“ wird auch spürbar der Druck zu Beginn erhöht und die Variationen in Takt und Tempo lassen den Song nicht langweilig erscheinen.
Über den gesamten Rundling zieht sich ein deutlicher Einfluss des Powermetal. Die vielfältigen Variationen im Takt sind perfekt an den Drums fest zu machen, doch sollte manchmal bedacht werden: weniger ist mehr. In diesem Fall zutreffend, da einige Passagen in den Songs als zusammenhangslos erscheinen.
Allerdings ist dies nicht der Hauptgrund für meine Bewertung. Die stützt sich zum Großteil auf das Zusammenspiel aus instrumentalem Grundbau und Gesang. Letzterer ist bei mir gänzlich durchgefallen.
Bereits im ersten Song muss ich nach dem, bereits erwähnten, schwungvollem Auftakt unweigerlich zusammenzucken. In diesem Bereich gewinne ich keinen Blumentopf und mir ist völlig klar, dass die Muttersprache Bleedings´ Deutsch ist, doch macht es mir wirklich keinen Spaß diesem Text zu lauschen.
Selbstverständlich tauscht keine Band ihren Sänger während der Studioaufnahmen, somit ist der Rest des Albums auch eine Geduldsprobe für mich.
Tiefpunkt des Ganzen ist dann „Paranoia“, wo mit weiteren Stimmen versucht wird ein Zwiegespräch darzustellen um eben jenen Geisteszustand zu verdeutlichen. Hier wurde ich leider etwas paranoid. Beim bestem Willen, keine Kaufempfehlung meinerseits.
Bewertung: 2,0 von 10 Punkten
Tracklist:
01. When They Come
02. Heir To Apostasy
03. Immortal Projection
04. Paranoia
05. Macbeth
06. Sense And Science
07. Ember
08. Elementum
09. Shipwrecked































































































































