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CLOAK – The burning dawn (2019)

(5.825) Olaf (7,9/10) Blackened Death Rock

Label: Season of Mist
VÖ: 25.10.2019
Stil: Blackened Death Rock

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Nach einem vertrauensbildenden und irreführenden Intro legen die Mannen aus Atlanta sehr schön rockig, düster und mit einem krächzenden Gesang versehen los und zeigen, dass die einzige schöne Melodie tatsächlich einleitend zu hören war. Der Sound von Cloak ist für schwarze Verhältnisse ziemlich klar, dennoch nach vermoderndem Keller riechend und an vielen Stellen schleppend, so dass zu keinem Zeitpunkt ein wohliges Gefühl aufkommen kann. Und exakt das ist es, was den Charme dieser hier dargebotenen Mucke ausmacht. Man kann sich nie sicher fühlen und weiß nie, was die Truppe in ihren nachfolgenden Songs alles an Überraschungen zu bieten hat.

A voice in the night“ beispielsweise ist ein flotter Midtempo Rocker, der live mit an größter Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zum Mitklatschen animiert, wo hingegen beispielsweise „Into the storm“ schon eher dem Stempel Black’n’Roll verdient und sehr an Sarke erinnert. Überhaupt sind die Norweger um Nocturno Culto eine gute Referenz, um die Musik von Cloak zu umschreiben, die zwar sehr black sein will, aber immer etwas Punkiges und Rockiges aufweist, was die ganze Sache mehr als interessant macht. So wird eine Musik abwechslungsreich, die ich vorher nicht als solche erachtete. Fetter Minuspunkt ist allerdings einmal mehr ein völlig überflüssiges Instrumental namens „The fire, the faith, the void“, welches mit Text versehen zum Besten hätte gehören können, was die band auf dieses Album gepackt hat, doch ohne diesen ist das leider nüscht. Auch ist es nicht unbedingt notwendig, die minimalistischen, aber dennoch tollen Kompositionen wie „Where the horrors thrive“, auf gigantöse achteinhalb Minuten aufzublasen, da hier vollkommen der Drive verloren geht.

Durchaus eine interessante Rock/Doom/Black Mischung die uns Cloak hier vorgelegt haben. Nicht unbedingt ein Anwärter auf das Album des Jahres oder Monats, aber durchaus für einen lauschigen Abend bei Rotwein, Kerzenlicht und einer greifbaren Axt in der Nähe. Kann man machen und geht live mit großer Sicherheit gut steil.

Bewertung
: 7,9 von 10 Punkten


Tracklist:

01. March of the adversary
02. The cleansing fire
03. A voice in the night
04. Tempter’s call
05. Into the storm
06. Lifeless silence
07. The fire, the faith, the void
08. On poisoned ground
09. Where the horrors thrive

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