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CROSSPLANE – Fastlane (2022)

(7.759) Maik (9,5/10) Rock’n‘Roll


Label: El Puerto Records
VÖ: 22.04.2022
Stil: Rock’n’Roll

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‚We are CROSSPLANE and we play Rock’n’Roll!‘, könnte man sich fast als Startansage der Ruhrpottler vorstellen, und dies wäre definitiv keine Anmaßung. Denn nicht nur das Coverartwork des neuesten Longplayers „Fastlane“ erinnert grob an das Bildchen von MOTÖRHEADs „Iron Fist“, nein, auch die Mucke brennt ordentliche Lemmyspuren in den Asphalt.

Und das auch noch extrem gut. Also, Jungs und Mädels, holt den Boliden aus der Garage! Es wird Zeit eine größere Menge fossiler Brennstoffe zu verheizen, solange wir das noch dürfen.

CROSSPLANE drücken von Anfang an gleich mal das Pedal durchs Bodenblech, und scheuchen mit „Can’t Get You Out Of My Mind“ schon mal die ersten Politessen in die Dornenhecke. Fetter, treibender Rock’nRoll mit einer ziemlichen Schippe Punkrock, die jeden Fan von MOTÖRHEAD sofort bei den Eiern packt. Die Gitarren sägen im Gelände herum, die Drums glätten den Asphalt den die Voice von Sänger Celli auch sofort wieder aufrauht, um den Pneus den richtigen Grip zu geben.

Und da der Gesang auch noch etwas an Lemmy erinnert, brennt hier die Luft ohnehin, wenn der 100 -Oktanbrennstoff in Flammen aus den Heckrohren schießt. Bock auf einen richtigen Burnout? Dann zieht Euch den Titeltrack rein, der geht dann wirklich mit dem Hotrod auf die „Fastlane“, und lässt nur noch verbrannte Erde hinter sich. Aber das ist nicht der einzige geniale Song. Genauer gesagt, ist jeder Track dieser Scheibe eine verdammte Rockrakete, die dir einfach derartig gnadenlos in den Arsch tritt, daß die unteren Lendenwirbel in Doppelreihen aus den Ohren marschieren.

Dieses ganze ver…te Album geht sofort ins Ohr, von dort marschiert es ungebremst zum Rückgrat, schaltet unterwegs noch ein paar Alltagsstreßsynapsen aus und kommt dort an, wo es dem Rocker eitel Freud und Segen beschert. Tief im Herzen und in der Magengrube, die sonst wahlweise vom V8-Aggregat oder einem V2-Gerät aus Milwaukee in erotische Vibrationen versetzt werden. Und wenn man das Eisenschwein genug über den Highway getrieben hat, kann man sich am Ende beim Doom/Stoner-mäßigen „Black Is My Blue Sky“ mit alkoholischen Kaltgetränken gepflegt die letzten Depressionsatome aus dem Nischel spülen.

Und dann ist es auch schon wieder Zeit, das Album noch mal zu hören. Wer auf MOTÖRHEAD steht und/oder die neueren norwegischen Benzinverheizer THE GASÖLINES und PAIN CITY abfeiert, und Bier, Benzin und Rock’n’Roll als tägliche Dosis benötigt, sollte hier definitiv das nötige Kleingeld zusammenkratzen, um „Fastlane“ in die heimische Sammlung zu intergieren. Und ich verspreche Euch, das Ding wird definitiv keinen Staub ansetzen.

Anspieltipp: Jeder verdammte Song!


Bewertung: 9,5 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Can’t Get You Out Of My Head
02. Make Beer Not War
03. All Hell Breaks Loose
04. Rock Out
05. Fastlane
06. Rock’n’Roll Will Never Die
07. Search And Destroy
08. Fields Of Bone
09. Epidemic
10. Life Is A Monster
11. Black Is My Blue Sky



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