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DARK FOREST – Ridge Furrow (2022)

(7.992) Baka (7,8/10) Melodic Metal


Label: Cruz Del Sur Music
VÖ:     23.09.2022
Stil:    Melodic Metal


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Ridge Furrow geht gleich zum Einstieg gut nach vorne und das mit vielerlei Spielereien. Die passen auch gut zu Band und Sound wenn man sich diese EP mal näher betrachtet.

Die Band spielt ziemlich dicht beieinander und weiß ihren Stil in Soundkulisse zu verarbeiten, aber warum nur eine EP, wenn vorher einige LP´s am Start waren. Auf die Suche des Grundes sei mal an dieser Stelle verzichtet. Die Band aus England hat schon mal gut vorgelegt und darf sich solch eine Anheizer erlauben.

Technisch ist dieser Platte nichts auszusetzen. Typische Melodien, die zur Herkunft passen, mischen sich guten und sauberen Akkordwechseln. Ein kleines Vogelgezwitscher am Ende eines Songs lassen das idyllische Feeling aufleben. Die Band weiß es einen entführen zu können. In eine Welt die man vielleicht gerne mal entdecken mag oder wenn man auch drin steckt, gerne weiter ausleben.

Das größte Talent der Band ist der mehrstimmige Gesang. Dieser hebt die Songs nochmal auf eine Ebene mit der die Band sich sehr eigen macht. Das britische lässt sich nicht vermeiden und man kann denken einen Ersatz für den guten Herrn Dickinson gefunden zu haben, aber das ist nur der Klangfarbe zu verschulden, ob die Höhen erreicht werden können sei dahin gestellt, denn Ausuferungen hören wir nicht nicht sonderlich. Das wäre nochmal ein schöner Höhepunkt gewesen, aber die Songs schreien nicht gerade nach High End auspowern.

Fans deren Faible melodischer Power Metal ist, der hat ihr eine beschauliche Platte gefunden. Die eher eine theatralische Seite des Genres anspricht. Der Song und das Gefühl spielen die Hauptrolle. Dadurch wirkt es aber auch etwas aufgesetzt und kitschig. Also ist die Wahl zur EP vielleicht doch keine schlechte Idee gewesen, obwohl sich der Rest auch nicht gerade unterscheidet.

Die Produktion spricht auch für sich. Sie trägt definitiv eine Ehrlichkeit mit sich und ist nicht über den Punkt hinausgeschossen. Auch wenn das der Knackpunkt der Platte ist. Man kann nicht meckern, aber zufriedenstellend ist es auch nicht unbedingt.

Die Platte stimmt jeden Fan melodischer Melodien und kräftigen Interpretationen seiner Heimat zufrieden. Noch mehr wenn man aus besagtem Lande stammt oder mythologischen Bezug hat. Fehlt das, kann man sich dennoch ein eigenes Bild schaffen, da die Songs eine epische Weite tragen und das ist gut geschrieben in Form von Musik.

Anspieltipps:  „Meadowland“         


Bewertung: 7,8 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Skylark
02. The Golden Acre
03. Ridge & Furrow
04. Meadowland
05. Under The Greenwood Tree



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