A-D

DECAPITATED (2014)

"Blood mantra" (1.192)

Nach drei Jahren des Wartens ist es nun endlich soweit!!! Die polnischen Tech Deather Decapitated beehren uns dieser Tage mit ihrer sechsten Abrissbirne! „Blood Mantra“ wird das neue Langeisen heißen, welches unter der fachmännischen Leitung von Wojtek und Slawek Wieslawscy in den Hertz Studios im polnischen Bialystok eingeprügelt wurde.

Schon der Opener „Exiled in Flash“ macht klar, das die Jung’s kompositorisch und spieltechnisch einiges draufhaben. Hier wird nicht nur einfach so drauflos geprügelt (was selbstverständlich auch ziemlich geil ist), sondern recht komplex zur Sache gegangen aber eben auch nicht zu verschachtelt. Recht Riffgewaltig und mit diversen Tempi wechseln geht’s hier gleich am Anfang mächtig aggressiv zur Sache. Wem das aber noch nicht aggressiv genug, der kommt bei „The Blasphemous Psalm To The Dummy God Creation“ voll auf seine kosten. Das Teil metzelt mit seinem Blast Attacken alles nieder. Im Gegensatz dazu kommen „Veins“ und „Blood Mantra“ mit richtig viel Groove, aber nicht minder brachial, daher. Wobei sich der Titeltrack, zum Schluss hin, doch noch zur mörderischen Highspeed Schlachteplatte entwickeln tut. Tja, und leider scheint den Burschen etwas die Luft auszugehen, denn „Nest“ ist mit seinem stakkato Riffing und dem ruhigeren, leicht verspielten Mittelpart, jetzt nicht unbedingt der absolute Kracher. Ähnlich geht’s mir auch mit „Instinct“. Der Song ist recht progressiv und facettenreich, ist mir persönlich aber zu hektisch. Das Teil macht mich ganz nervös!!! Zum Abschluss hab ich leider zwei absolute Totalausfälle auf dem Zettel. „Blindness“ ist wohl der langweiligste Song, den ich in den letzten Monaten gehört habe. Ich hab echt Mühe meine Augen offen zu halten, so monoton ist das Teil. Das ist vielleicht ein Quark. Und das merkwürdig mystisch wabernde Instrumental „Red Sun“ kann man auch voll vergessen, dass hätten sich die Polen echt schenken können und dafür lieber noch nen richtigen Song an den Start bringen sollen. So und nu kurz und knapp die Anspieltipps. „Exiled in Flash“, „The Blasphemous Psalm To The Dummy God Creation” und “Veins“ kommen schon ordentlich fett rüber.

Fazit: Puh, das war mal wieder ein harter Brocken. Also Decapitated haben es mir mit ihrem neuesten Werk „Blood Mantra“ wahrlich nicht leicht gemacht. Fans werden hier wahrscheinlich ihre helle Freude dran haben, für mich ist das hier nicht unbedingt der Weisheit letzter Schluss.

Bewertung: Stark angefangen und schwach aufgehört 6,6 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Exiled in Flash
02. The Blasphemous Psalm To The Dummy God Creation
03. Veins
04. Blood Mantra
05. Nest
06. Instinct
07. Blindness
08. Red Sun

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