CD-Reviews A-D

DECAYING DAYS – The unknown beyond (2020)

(7.092) Olaf (9,0/10) Doom Death Metal


Label: DIY
VÖ: bereits veröffentlicht (20.11.2020)
Stil: Melodic Death Metal

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Mea Culpa! Da schlummert solch ein Schätzchen in meiner Dropbox und ich habe es vergessen, auszubuddeln. Nur gut, dass mich Frontbarde Manuel Klein noch einmal mit sanftem Nachdruck darauf hinwies, doch endlich mal ein Ohr zu riskieren, was ich mehr als gerne mit ein klein wenig Verspätung tat, da ich bereits den Vorgänger „The fire of a thousand suns“ sehr zu schätzen wusste, auch wenn ich nicht wie unser Clemens dafür die Höchstnote gezückt hätte. Das wäre nämlich im Vergleich zum nun vorliegenden zweiten Rundling „The unknown beyond“ etwas unfair gewesen, da dieses Album in meinen Augen die Stärken der Münsteraner Melo/Doom Deather noch um ein Vielfaches weiter hervorhebt und es der Band schwierig macht, dieses noch zu toppen.

Megafett produziert kleckern Decaying days nicht, nein, sie klotzen und reihen sich ein in die Riege großartiger Kollegen wie Decembrè Noir, Marianas Rest oder My Dying bride, sind dabei allerdings ein wenig verspielter, melodiöser und vielleicht etwas positiver gestimmt als die musizierenden Mitbewerber in dieser Gruppe. Der bereits erwähnte Frontgrunzman Manuel hat eine herausragende Stimme, die trotz aller Härte immer klar akzentuiert und vor allem stimmig zur Musik, also quasi ein alleinstehendes Instrument ist. Bestes Beispiel hierfür ist der überragende titelgebende Rausschmeißer, auf dem die großartig aufeinander eingespielte Truppe noch einmal alle Kraftreserven mobilisiert, um den Hörer wohlig grinsend in die graue Nacht zu entlassen.

Überhaupt malt die Musik von Decaying Days wunderschöne Bilder vor dem inneren Auge des geneigten Hörers und man kann trotz der Heavyness dabei herrlich entspannen und bei Bedarf auch das schüttere Haupthaar in Wallung bringen. Ein megastarkes Album, welches die Aufmerksamkeit der Labels endlich entfachen sollte, denn wie kann das sein, dass solch eine Perle lediglich in Eigenregie vertrieben wird? Meine Fresse…


Bewertung: 9,0 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Aeons of slumber
02. A distant memory
03. Into your eyes
04. Reflections
05. Embracing solitude
06. Time takes away
07. Falling down
08. The unknown beyond




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