Label: Fringe Product (1989)
VÖ: 24.11.2017
Stil: Thrash-/ Death Metal
Wir besprechen heute das 1989 veröffentliche Album „Power Trap“ von DISCIPLES OF POWER. Ein Re-Release also. Machen wir uns demnach bewusst, dass es sich hier um Thrash-Metal Ende der achtziger handelt. Das ist schon eine ganze Weile her, entsprach dieser Sound seinerzeit aber der Aktualität. Die aus Edmonton stammenden Kanadier trafen damals den Nagel auf den Kopf und reihten sich ohne Zweifel mit gewissem Nachdruck in das Genre ein.
Im Jahr 2002 lösten sich DISCIPLES OF POWER nach dem bislang letzten Longplayer „In Dust We Trust“ auf und fanden im Jahr 2012 dann wieder zusammen. Aus dem Facebook Account von Disciples of Power ist allerdings zu entnehmen, dass an einem letzten Song für das neue Album gearbeitet wurde. Überdies wurde noch kein neuer Bandname ausgewählt????? Der noch existierende Facebook Link soll in Zukunft dann zu einem Link einer neuen Bandseite weitergeleitet werden. Ergo - neuer Bandname und Musik sind scheinbar unterwegs, insofern wird es DISCIPLES OF POWER, so wie wir sie kannten oder kennen dann wohl nicht mehr geben, zumindest nicht in der zuletzt bekannten Besetzung. Von Konflikten unter den Bandmitgliedern ist zu lesen, geht es hier wohl um die Rechte an den Stücken. Nun ja, für wen oder was dient dann jetzt das Review? Ich vermute es wird, nachdem es veröffentlicht ist, zumindest nostalgischen Wert haben. Der Auftrag ist da, so wird er jetzt auch ausgeführt.
Zum Album: „Power Trap“ beinhaltet 10 Songs, die nicht ausschließlich dem Thrash-Metal zugeordnet werden können. Es finden sich dort auch Speed- und Death Metal Einflüsse wieder. Die technische Produktion entspricht wohl dem Stand der Dinge aus dem Jahre 1989, hatte seinerzeit jedoch schon deutlich Luft nach oben.
Ich werde mir an dieser Stelle eine detaillierte Songrezension nun schenken, denn die Tatsache, dass dies ggfs. für die Katz sein könnte, erspart mir somit unnötigen Aufwand.
Letztlich sind die Songs insgesamt der Zeit entsprechend als gehaltvoll zu bezeichnen und waren druckvollen Arrangements unterworfen. Die Songs haben durchweg Groove und erinnern nicht selten an die Mucke von DESTRUCTION aus jener Zeit. Einzig die Vocals klingen hier gänzlich anders. Das Growling geht mehr in Richtung Death-Metal, wenngleich hier auch gelegentlich Melodien zu entdecken sind. Die Gitarrenarbeit ist solide, die Drums pflügen gemeinsam mit dem Bass den Metalacker gediegen um.
DISCIPLES OF POWER haben mit „Power Trap“ seinerzeit sicher den Laden ordentlich aufgemischt.
Gibt es DISCIPLES OF POWER in der Zukunft dann immer noch? Wir dürfen gespannt sein, ob der weiteren Entwicklung und was am Ende dann dabei rauskommt. Die Fans werden es mit Sicherheit mit Spannung beobachten.
Bewertung: wird anlassbezogen nicht abgegeben
Tracklist:
01. Shades of Grey
02. Powertrap
03. Ice Demons
04. Slave to No One
05. Protector
06. Night of the Priest
07. Crisis
08. Hidden Worlds
09. Bitch of Doom
10. Disciples of Power































































































































