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FEAR DISEASE – Floodgates (2022)

(7.970) Maik (8,6/10) Death Metal


Label: Wormholedeath Records
VÖ: 02.09.2022
Stil: Death Metal

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Frischfleisch im Bereich der härteren Metallbranchen wird ja von mir gern verköstigt. Obwohl Frischfleisch dann doch nicht ganz so passt, denn die Jungs agieren schon seit acht Jahren, und lärmten anfangs unter dem Namen LIMBO, unter welchem sie auch ihr erstes Album veröffentlichten. Da der Name allerdings schon vergeben war, nannten sie sich letztlich in FEAR DISEASE um. Und meiner Meinung nach passt der Name auch viel besser zu der Mucke, die die Combo zockt.

Und das ist eine ziemlich knackige Death Metal- Bombe mit leichten Streifzügen am Rande des Thrash, die uns auf „Floodgates“ entgegenrollt. Fetzige Riffs von treibend bis leicht vertrackt, brutaler Gesang und dennoch immer mal wieder feine Melodien von der Gitarrensolofront. Und da kann es mal etwas kompliziert einhergehen, wie in „Stalemate“ oder eben fast forward, wie in „Ardent Apostate“, der mit rasender Geschwindigkeit auf die Fontanelle hämmert, aber mit eingestreuten langsameren Parts das Geschehen auflockert.

Überhaupt geizen FEAR DISEASE nicht mit interessanten Einlagen, die auch einmal die Grenzen des Todesbleies überschreiten, wie beispielsweise der Gothic-Teil in „Victimized“.

Vergleichstechnisch drängt sich bei mir eine Mischung aus frühen GOREFEST zu „Mindloss“- Zeiten und EDGE OF SANITY auf, mit einer leichten Schippe ALTAR (die mit „Youth Against Christ“) und einer klitzekleinen Prise SEPULTURA zu „Beneath…“- Zeiten. Das trifft den Nagel zwar nur bedingt auf den Kopf, und man muss den Daumen schon in Sicherheit bringen, aber so in etwa könnt Ihr Euch das Material vorstellen.

Da die Riffs doch oftmals eher in die Thrashrichtung gehen, wird der Basispunkt Death Metal hauptsächlich durch die Vocals definiert, denn Hans Paesen, der außer für eine Gitarre auch für den Gesang zuständig ist, growlt und shoutet sich recht fies und brutal durch die 11 Songs.

Zu guter Letzt ist „Floodgates“ auch noch mit einer fetten Produktion versehen, die der Mucke den finalen Druck verpasst und ordentlich in die Magengrube ballert.

Derzeit scheint es das Album leider nur in digitaler Form zum Download und Streaming zu existieren, aber vielleicht gibt es irgendwann auch mal ein physisches Release. Das Coverartwork hätte definitiv das Zeug dazu.

Anspieltipp: „Downfall“ und „Ardent Apostate“


Bewertung: 8,6 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Kill Or Be Killed
02. Downfall
03. No Man’s Land
04. Stalemate
05. Ardent Apostate
06. Victimized
07. Static
08. Scorpio
09. White King Of Black Death
10. End Of All
11. Bokkenrijders



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