Alben des Jahres 2024

DIE Alben DES MONATS (02/25)

Interviews

Tales from the hard side

wo wir waren

Wir hörten früher gerne

So fing alles an

INTRONAUT "The direction of last things" (2015)

(2.383) - Berkin (9,0/10)

Label: Century Media
VÖ: 13.11.2015
Stil: Progressive Metal

INTRONAUT auf Facebook

Das 2003 gegründete Quintett Intronaut aus Los Angeles präsentiert mit „The Direction of Last Things“ ihr fünftes Studioalbum. Musikalisch gibt es hier Progressive Metal auf die Ohren, womit dies mein erstes Review in diesem Genre wäre. Ich bin mal gespannt, was da so auf mich zukommt…

Los geht es mit dem Opener „Fast Worms“, das metalmäßig mit einem ordentlich bretternden Riff beginnt. Gesangstechnisch wird zwischen Shouting und klaren Vocals abgewechselt. In der Mitte des Openers ist es dann vorbei mit dem fetten Brett und es wird in eine ruhige Passage übergegangen, die den Charakter einer Jamsession besitzt. Gespielt wird plötzlich Jazz mit einem latent düsteren Unterton. Grandios.

Das nächste Stück („Digital Gerrymandering“) ist da bei den Metalriffs insgesamt etwas langsamer. Atmosphärische Passagen mit cleanem Gesang und kaputten Melodien wechseln sich gegenseitig ab. Auch hier gibt es einen sehr interessanten Breakdown, der von Jazzelementen geprägt ist. Die Songkomponenten sind teilweise grundverschieden und fließen sanft ineinander über, sodass sie gut zusammenpassen.

Neben den progressiven Stücken gibt sich der vierminütige (und damit kürzeste) Song „The Pleasant Surprise“ etwas klassischer. Es behält hierbei aber stets den atmosphärischen Charakter, der sich durch kurz auflockernde Passagen durch das gesamte Album zieht.

Als progressivster Song fällt „The Unlikely Event Of A Water Landing“ auf. Die Band kreiert mit ihrem facettenreichen und komplexen Sound eine düstere Atmosphäre, irgendwo zwischen Genie und Wahnsinn. Hierbei lässt sich die Band Zeit, um die einzelnen Elemente ineinander fließen zu lassen, sodass eine Passage zeitweise mit nur einem Geräusch beginnt und sich behaglich aufbaut.

Ganz großes Kino, was die Kalifornier hier abliefern. Abwechslungsreich, treibend und facettenreich. Ein Album, das seinen Hörern nicht sofort alles preisgeben möchte, sondern nach und nach erschlossen werden will.

Bewertung: 9 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Fast Worms
02. Digital Gerrymandering
03. The Pleasant Surprise
04. The Unlikely Event Of A Water Landing
05. Sul Ponticello
06. The Direction Of Last Things
07. City Hymnal

SOCIAL MEDIA

Album der Woche

Album des Monats

Album des Jahres

MERCH

70.000 Tons 2024

The new breed

GROTESQUE GLORY

mottenkiste

P P P

ZO SONGCHECK

V.I.P.

wo wir sind

alter Z.O.F.F.

Unsere Partner

Join the Army

Damit das klar ist