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SPLINTER – Role Model (2023)

(8.522) Timo (8,6/10) Heavy Rock


Label: Noisolution Records
VÖ: 25.08.2023                   
Stil: Heavy Rock







Hinter den holländischen Splinter verbergen sich Musiker von ehemals Birth of Joy und Death Alley. Immerhin schon das zweite Album in der Spur, gibt’s hier fluffigen Heavy Rock, angenehm sleazy, ja sogar tanzbar. Verwoben in Ideen aus Punk, Pop und knarzigen 70’/80‘s Retro Rock bietet der Vierer allem Anschein nach so einiges. Das sich das auch bei ihren Liveshows widerspiegelt, die explosiv und energetisch sind, darf dabei kein Geheimnis bleiben.

Produziert von Mario Goosens (Triggerfinger), bekommt man hier einen satten und prächtigen Sound serviert, der druckvoll und sogleich packend ist. Dabei bewahren sich Splinter dank dieser Rahmenbedingung auch eine schöne Ursprünglichkeit, die mir sehr gefällt. Das Material ist leichtfüßig unterwegs und angenehm melodisch. Die Refrains griffig, was den Wiedererkennungswert nur noch mehr verstärkt. Auf 40 Minuten serviert man 12 Songs im klassischen Gewand. Getragen von Classic Rock und charmanten Pop bis Indie Attitüde, bieten Splinter inhaltlich viel.

Einen schönen Einstand feiert man gleich mit dem Opener „Soviet Schoolgirl“, begleitet von einer charmanten Hammond Orgel. Bei „Bottom“ haucht Frontmann Douwe Truijens mit voller Inbrunst ins Mikro. Das Material kann mit einiges an Detailreichtum glänzen. Mit schöner Indie Schlagseite zeigt sich „Opposite“, dass auch mal getragen und verträumt um Aufmerksamkeit buhlt. Als kleiner Hit des Albums kann sich auch „Velvet Scam“ blicken lassen. Pluspunkte sammelt man auch mit dem bissigen Track „Every Circus Needs a Clown“. Das tanzbar seichte „Golden Moon“, das mit knackigen Orgel-Beats unterlegte „Forbidden Kicks“, welches auch mal an The Hellacopters erinnerte. Und das schön Kontrast spendende „It Shood Have Been Over“, das als reine Akustik Nummer, einen schönen Schlusspunkt setzt, begeistert schon sehr.

Somit bieten Splinter spannenden und eingängigen Retro Rock, mit tollen Melodien und exzellent arrangierten Indie-Pop Ausflügen. Qualitativ auf einem ordentlichen Niveau angesiedelt, mit einem auffälligen Cover und einem knackigen Sound ausgestattet, macht man hier vieles richtig. Das richtige Futter für den/die Retro-Sleaze Rocker/in allemal. Durchaus spannende Sache.  


Bewertung: 8,6 von 10 Punkten


TRACKLIST:

01. Soviet Schoolgirl
02. Bottom
03. Opposite
04. Velvet Scam
05. Children
06. Every Circus Needs A Clown
07. The Carpet Makes Me Sad
08. Medicine Man
09. Computer Screen
10. Golden Moon
11. Forbidden Kicks
12. It Shood Have Been Over

 



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