CD-Reviews T-V

VENEFIXION – A Sigh From Below (2021)

(7.395) Maik (8,0/10) Death Metal


Label: Iron Bonehead
VÖ: 01.10.2021
Stil: Death Metal

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Metal, speziell Death Metal, aus Frankreich ist immer so ein Ding. Soll man auf Anhieb zehn Bands aufzählen, kommt man spätestens ab Nummer 5 ins Stottern. Und dabei haben unsere westlichen Nachbarn schon recht ordentliche Granaten ins Todesmetallwerk geschossen. Dennoch steht Frankreich im Death Metal -Listing der Länder nicht auf den vorderen Rängen. Warum das so ist, weiß ich, ehrlich gesagt nicht, und möchte jetzt auch nicht darüber philosophieren.

VENEFIXION nun stellen sich auf, um da mal ein wenig mehr Staub aufzuwirbeln. Die Combo aus der Bretagne existiert seit 2015 und legt mit „A Sigh From Below“ ihren ersten Langspieler in die Regale. Und selbiger hat es schon ziemlich in sich. Denn die Jungs langen ordentlich hin. Schöner Old- School Death Metal der eher amerikanischen Schule, mit einem leicht technischen Einschlag. Das macht richtig Laune.

Die Jungs geben gewaltig Gas, semmeln sich mit sägenden Riffs und rauem, eher bellendem Gesang durch die sieben Songs plus Intro und einem Zwischenspiel („Subterranean Deathspell“). Ab und an wird auch mal schleppend/schleifend agiert, was den Knaben auch nicht schlecht zu Gesicht stehen, aber größtenteils gibt’s auf die Mütze Dabei kommen Erinnerungen an frühe IMMOLATION und MONSTROSTY auf, und was den technischen Aspekt angeht, auch ein wenig an RIPPING DEATH.

Die Songs sind alle recht griffig und mitreißend, allerdings fehlt dem Album ein wenig der Herausreißer. Alles spielt sich ziemlich auf demselben Niveau ab, welches zwar recht hoch liegt, aber auf Dauer fehlt eben der Hit. Aber jeder Song wirft mit geilen Riffs nur so um sich, und lassen kaum Zeit für Erholung. Death Metal eben. Nur der letzte Song, „As Light Goes Astray“, wählt einen anderen stilistischen Weg. Langsames Riffing und zumeist Klargesang verleihen dem Song eine etwas doomige Note. Dies sorgt natürlich für eine gewisse Abwechslung, allerdings steht den Franzosen der kernige Death Metal besser.

Nun habe ich ziemlich viel herumgemeckert, was augenscheinlich Jammern auf höchstem Niveau entspricht. Doch möchte ich diesbezüglich klarstellen, dass das Album an sich, zumal als Debütscheibe, absolut in Ordnung geht. Fans des frühen amerikanischen Death Metals sollten hier mal reinhören, denn was VENEFIXION hier abgeliefert haben, ist definitiv sein Geld wert.

Anspieltipp:  "Veneficial Upheaval“ und „Of Wolves And Ghosts“


Bewertung: 8,0 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Intro
02. Veneficial Upheaval
03. Of Wolves And Ghosts
04. Ways To The Netherworld
05. Clavicula Salomonis
06. Summoned And Defiled
07. Subterranean Deathspell
08. Aghori’s Ashes Of The Dead
09. As Light Goes Astray




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