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THE CROWN – Cobra speed venom (2018)

(4.513) – Olaf (9,9/10) Thrash/Death Metal

Label: Metal Blade
VÖ: 16.03.2018
Stil: Thrash / Death Metal

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Kennt Ihr dieses Gefühl, eine einstmals geliebte Band zu Grabe zu tragen in der puren Gewissheit, nie wieder was Gescheites von denen zu Gehör zu bekommen? So geschehen bei mir und The crown, die nach „Crowned unholy“ niemals wieder solch einen Biss hatten, wie auf diesem galaktischen Abriss. Dazu gesellte sich auch noch der Lindstrand Ableger One man army undsoweiter, dem ich nie viel abgewinnen konnte. Dementsprechend unsicher war ich, als mit „Cobra speed venom“, im Übrigen schon jetzt der Albumtitel des Jahres, ein neues Album der Mannen aus Trollhättan angekündigt wurde. Konnte das was werden?

Sagen wir es mal so: Wenn Du bei einer Kernsanierung einen Soundtrack brauchst, um meterdicke Wände allein mit der Kraft deines rechten Fußes eintreten zu müssen, liegst du hier goldrichtig! Was der Fünfer hier anbietet ist Dom Perignon, wo hingegen vieles in der Discographie der Schweden mehr Asti Spumante war und statt einem angenehmen Prickeln in die Bauchnabel zu einem heftigen Schädelbrummen führte.

Ultrafett produziert rotzen die Bengels hier den Soundtrack zum aggressiven Abschädeln raus, der ohne Übertreibung zum Besten gehört, was dieses Genre zu bieten hat. Die Melodic Parts sind auf ein angenehmes Minimum heruntergeschraubt, stattdessen gibt es permanent aufs Maul, Riffs, die Stahlplatten zerschneiden, wie ein heißes Messer die momentan so angesagt skandinavische Salzbutter und Songs, die bestens als Untermalung der Apocalypse dienen. Man stelle sich vor, Slayer und alte Death hätten den Coitus vollzogen und herausgekommen ist dabei dieser famose Bastard, der in all seinen Facetten jedes Bangerherz zum Schmelzen bringt. Es befinden sich (fast) ausnahmslos Hits auf diesem Rundling, wobei allerdings „NecroHammer“ und der Titeltrack, den Ihr unten nachhören könnt, herausragen. Warum allerdings „fast“?

Ich HASSE Instrumentals, die für mich lediglich Lückenfüller darstellen und in vielen Beispielen nicht unbedingt die Quientessenz von Kreativität darstellen. „Where my grave shall stand“ ist da leider dieser kleine, vermaledeite Ausrutscher, der sich dennoch nur unwesentlich auf die Note auswirkt, denn dafür ist der Rest einfach viel zu überragend. Schön verarscht wird man dann noch zum Schluss bei „The sign of the scythe“, der so richtig tralala beginnt, um danach…ach wisster wat? Kauft diese Granate und findet es selber heraus. Sicherer Anwärter auf meine Jahres Top Ten!!!

Bewertung: 9,9 von 10 Punkten

Tracklist:
01. Destroyed by madness
02. Iron crown
03. In the name of death
04. We avenge!
05. Cobra speed venom
06. World war machine
07. NecroHammer
08. Rise in blood
09. Where my grave shall stand
10. The sign of the scythe


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