13.-15.05.2016 - Gelsenkirchen @ Amphitheater

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Tag 2 beginnt dann wieder mit Thrash Metal. Lange wurden sie gefordert und dieses Jahr waren sie dann endlich zu Gast im Amphitheater. Die Rede ist von Accuser. Und die Band hat gezeigt das sei nicht zu Unrecht gefordert wurden. Thrash von der guten Sorte wurde den Fans geboten. Accuser haben einen schönen Querschnitt durch ihre Alben geboten. Die Fans brauchten aber noch eine kleine Anlaufzeit, aber dann gab es Pommesgabeln und in den Himmel gestreckte Fäuste. Am Schluss durften die Jungs sogar eine Zugabe spielen. So kann der Tag beginnen.

Rotting From Within
Repent
Unreal Perception
Who Dominates Who
Symbol Of Hate
Impending Doom
Sadistic Terror
Unite/Divide

Dann wurde es auch mal wieder ruhiger auf dem Festival. Sorcerer aus Schweden enterten die Bühne und gaben eine stimmungsvolle Doom-Show. Und obwohl kaum einer die Band kannte, die Jungs haben ja nur mal eben so 26 Jahre für ihr Debütalbum gebraucht, wurden sie relativ schnell abgefeiert. Der Merchandisestand war auf jeden Fall sehr schnell abverkauft. Verdient haben es die Schweden, denn ihr melancholischer Metal kam sehr hymnenhaft und mächtig rüber. Dazu wurde auch sehr schön gepost. Hoffentlich braucht die Band jetzt nicht wieder so lange für ihr Zweitwerk.

Born With Fear
The Dark Tower Of The Sorcerer
Northern Seas
Lake Of The Lost Souls
Prayers For A King
The Sorcerer

Danach wurde es dann musikalisch etwas düsterer, leider nicht vom Tageslicht. Tribulation hätten besser im Dunkeln gepasst, aber trotzdem wirkte ihr progressiv angehauchter Death/Black. Die Band hat sich von Album zu Album weiter entwickelt. Gestartet als reine Death Metal Combo vermischen sie nun mehrere Sounds zu ihrem eigenen Klangbild. Der Auftritt war eine der größten Überraschungen auf dem Festival. Die Band hat ja eh schon mal gute Alben n der Hinterhand und dazu macht es Spass sich das live zu geben. Okay, die getänzelten Einlagen von Gitarrist Jonathan Hultén sind Geschmackssache, weniger ist halt doch mehr, aber ansonsten war alles stimmig. Das Posing inklusiv Corpsepaint war auf den Punkt, was will man mehr.

Intro 
Strange Gateways Beckon
Melancholia
In The Dreams Of The Dead
Rånda
Ultra Silvam
The Motherhood Of God
When The Sky Is Black With Devils

Nach dem überraschend guten Aufritt von Tribulation wurde es dann merklich voller vor der Bühne. Es gab nicht wenige die sich auf Grand Magus gefreut haben. Und das sah man an den zahlreichen hochgereckten Pommesgabeln. Aber die Jungs sind ja auch live eine Bank und haben ja auch noch kein schlechtes Album rausgebracht. Okay, zu dem aktuellen Werk 'Sword Songs' gibt es auch Stimmen die der Band Stagnation vorwerfen. Aber egal, der Auftritt war auf jeden Fall ein Erfolg. Vom neuen Werk gab es nur den Song 'Varangian' ansonsten wurde ein Querschnitt durch die alten Alben gespielt. Leider setzte dann mitten im Set der Regen ein, aber das störte die Meute vor der Bühne nicht. Sie wollten Grand Magus abfeiern. Die Band darf gerne öfter hier auftreten.

I, The Jury
Sword Of The Ocean
Like The Oar Strikes The Water
Varangian
Steel Versus Steel
Arv
Triumph And Power
Iron Will
Hammer Of The North

Und dann wurde es leicht assi und punkig. Die grossen The Exploited spielten zum Tanz. Man mekte aber Wattie seinen Herzinfarkt von 2014 noch an. Denn auf der Bühne war es etwas gebremster als früher. Aber das war egal, denn vor der Bühne war richtig was los. Ein riesen Moshpit und sehr textsichere Fans gab es da zu bestaunen. Und das ging über das komplette Konzert. Von der ersten bis zur letzen Minute gaben die Fans alles. Wattie nuschelte zwischen den Songs gerne mal was ins Publikum, aber das verstand kaum jemand. Slang und Genuschel ist ein komplizierter Mix.

Bei 'Fuck the System' gesellte sich dann sogar Schmier von Destruction auf die Bühne und die beiden gaben ein schönes Duett. Der Song wurde übrigens Donald Trump gewidmet. Am Schluss gab es dann bei 'Sex & Violence' sogar eine Stage Invasion, die Band forderte die Fans auf die Bühne zu entern und das taten sie dann auch. Das muss schon ein Spaß gewesen sein. Das zeigte auch wieder schön wie musikalisch unterschiedlich dieses Festival ist und das trotzdem alle zusammen feiern können. Man darf gespannt sein was sich das Rock Hard für kommende Festivals in der Hinsicht noch so einfallen lässt.

Start A War (Said Maggie One Day)
Fightback
Dogs Of War
Massacre
UK 82
Chaos Is My Life
Dead Cities
Alternative
Noize Annoys
Never Sell Out
Rival Leaders
Troops Of Tomorrow (The Vibrators-Cover)
I Believe In Anarchy
Holiday In The Sun
Cop Cars
Beat The Bastards
Fuck The System
Porno Slut
Army Life
Fuck The USA
Sex & Violence
Was It Me

Mit Kadavar wurde es dann ein wenig ruhiger. Viele haben sich gewundert, dass die Berliner einen so hohen Slot in der Running-Order bekommen haben, diese durften sich dank des Auftritts von der Richtigkeit dieses Slots überzeugen lassen. Die Band ist am besten auf der Bühne. Hier können sie ihren Retro-Rock wesentlich besser vortragen als auf Tonträgern.

Und man merkte an den Ansagen, welche sehr gerne mal witzig waren, dass die Jungs Spaß hatten. Auch technische Probleme können die Jungs nicht aus der Ruhe bringen, da fällt kurz mal der Bass aus, auch das wird mit einer gekonnt witzigen Ansage (Wir sind zu dritt, einer fehlt noch) überspielt. Und wenn es dann sogar bei Retro-Rock Sounds Crowdsurfer gibt, kann man sich als Band schon selbst auf die Schulter klopfen und sagen das man alles richtiggemacht hat. Auf jeden Fall waren sie stolz darauf, hier spielen zu dürfen und das konnte man ihnen auch abnehmen.

Lord Of The Sky
Pale Blue Eyes
Doomsday Machine
The Old Man
Last Living Dinosaur
Living In Your Head
Black Sun
Goddess Of Dawn
Thousand Miles Away From Home
All Our Thoughts
Come Back Life

Und jetzt stürzten die Metaller in Scharen zur Bühne, denn dort sollte gleich eine Legende spielen. Metal Church mit zurückgekehrtem Sänger Mike Howe machten sich bereit für eine Zeitreise durch ihr eigenes Schaffen. Und der Gig war schon sowas wie ein Traum. Die Band war sehr gut eingespielt, das Sahnehäubchen war aber Mike Howe, der war fantastisch bei Stimme und ständig in Bewegung. Das war echt ein Wahnsinnsauftritt und unterstrich den Kassikerstatus dieser Band. Die Fans reckten ständig die Fäuste gen Himmel, und das es zwischendurch immer mal wieder regnete hat keinen gestört. Selbst das der Sound nicht optimal war, ich sage nur Gitarren zu leise, hat auch niemanden großartig gestört. In dieser Form dürfen Metal Church auf jeden Fall weitermachen. Das war definitiv eine Lehrstunde in Sachen Metal.

Fake Healer
In Mourning
Start The Fire
Reset
Gods Of Second Chance
Date Witch Poverty
No Tomorrow
Watch The Children Play
No Friend Of Mine
Killing Your Time
Beyond The Black
Badlands
The Human Factor

Nach einem so grandiosen Gig von Metal Church noch auf die Bühne zu gehen ist schon schwierig, aber ich denke mal das das die Jungs von Turbonegro nicht wirklich interessiert. Es interessierte aber wohl doch ein paar Zuschauer, denn die verschwanden nämlich, und so war es relativ leer vor der Bühne. Das war natürlich auch ein wenig dem Wetter geschuldet, es war nämlich mittlerweile recht frisch und dazu nass. Aber davon liessen sich Turbonegro nicht beeindrucken und zogen ihr Ding durch. Das heisst, satter Rock und dazu herrlich dämliche Ansagen zwischen den Songs. Diese wurden auch mal in die Länge gezogen, da es zwischenzeitlich ein paar Probleme mit eine der Gitarren gab. Und prompt hatte man eine Gig mit hohem Entertainmentfaktor. Und anhand der Reaktionen des Publikums kann man von einem erfolgreichen Auftritt sprechen, egal ob die Band jetzt Hadlinerstatus hat oder nicht. Nach dem Auftrit ging es dann für viele auch direkt in die Koje, denn Tag drei stand ja noch bevor.

Hot For Nietzsche
We’re A Norwegian Band
You Give Me Worms
All My Friends Are Dead
Are You Ready (For Some Darkness)
City Of Satan
Blow Me (Like The Wind)
Dude Without A Face
I Wanna Com
Back To Dungaree High
Special Education
Drenched In Blood (D.I.B.)
Sell Your Body (To The Night)
Wasted Againe
Fuck The World (F.T.W.)
Get It On
The Age Of Pamparius
Don’t Say Motherfucker, Motherfucker
Dirty Deeds Done Dirt Cheap
I Got Erection
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