CD-Reviews A-D

BLACK MOON MOTHER – Illusions under the sun (2021)

(7.080) Stephan Haese (6,0/10) Psychedelic Doom Rock


Label: Petrichor
VÖ:07.05.2021
Stil: Psychedelic Doom Rock

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Nach einer Demo EP im Jahre 2017 erfolgte 2019 die Vorproduktion im heimischen Proberaum, um anschließend im Dark Art Audio Studio, unter der Regie des Produzenten Mikey Allred (ALL THEM WITCHES, INTER ARMA, HOLY MOUNTAIN TOP ENTFERNER, GREYWOODS) das neueste Album „Illusions Under the Sun“ für die musikalische Nachwelt einzuspielen. BLACK MOON MOTHER schaffen leichte und schwere Soundlandschaften aus Elementen des Psych-Rock, Pop, Doom Metal, Shoegaze & Stoner Rock.

Der erste Song des Albums „Lost in the Maze“ beginnt eigentlich ganz vielversprechend, wirkt auf die Dauer dennoch etwas ermüdend. Ab Minute 3:10 wird es nochmal etwas spannender und es wird ein wenig mehr Druck aufgebaut. Klassischer 70er Psych-Doom mit Hard Rock Elementen welcher hier und da teilweise sogar in Indiepop Gefilde abdriftet. Klingt eigentlich ganz spannend, ist in Summe aber recht unspektakulär. „Around The Finger“ startet als Pop-Rock Nummer mit Strophe/ Refrain im Wechsel und artet am Ende  psychedelisch aus. „High Winds“ ist ein recht schwermütiges Stück. Über die gesamte Länge ziemlich tragisch aufgebaut, hier und da, eine nach BLACK SABBATH klingende Leadgitarre und wird gerade in der zweiten Hälfte eine der stärkeren Nummern.

Das darauffolgende „Slow Down“ beginnt als melancholisches Epos, hat im zweiten Drittel einen recht schweren Doom Rock Part und versinkt letztendlich der Melancholie des Anfangs. „First Light“ ist wohl nur als Interlude zu sehen. Etwas Ambientklänge bevor es mit „Radiant Sun“ etwas flotter, aber kaum mitreißender wird. Mit „Afterglow“ gibt es noch kurz melancholisch, sphärische Klänge und dann ist der Spuk nach guten 30 Minuten auch schon vorbei.

Letztendlich sind die musikalischen Fähigkeiten vorhanden. Auch die geniale Stimme von Sängerin Brianne O' Neill weiß zu begeistern, allerdings fehlt es der Band hier eindeutig Druck, Spannung und Durchschlagskraft, um mich mehr zu überzeugen. Ich bin da sicher nicht das Zünglein an der Waage, aber erhoffe mir da ganz klar eine Steigerung auf einem kommenden Output. Vergleichbare Acts wie TORCHE, MONOLORD oder WINDHAND machen es einfach besser.

Anspieltipps: „High Winds“ und „Slow Down“


Bewertung: 6,0 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Lost In Maze
02. Around The Finger
03. High Winds
04. Slow Down
05. First Light
06. Radiant Sun
07. Afterglow




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