N-P

NIGHT IN GALES – The black stream (2023)

(8.542) Stephan (9,0/10) Melodic Death Metal


Label: Apostasy Records
VÖ: 29.09.2023
Stil: Melodic Death Metal






Die deutsche melodic Death Metal Formation NIGHT IN GALES, legt mit „The black stream“ ihr nun bereits drittes Album nach Wiedereinstieg von Schreihals Christian Müller vor und Chapeau… die Herren liefern ab und zaubern wiedereinmal ein genretypisches Album, welches seines gleichen sucht.

Schon der Opener der Platte „Tears of Blood“ und zugleich die zweite erschienene Single zeigt fulminant wo die Reise hingeht. Der eingeschlagene Weg, welcher schon auf „The last sunset“ und „Dawnlight garden“ zelbriert wurde, wird konsequent und ohne Rücksicht auf Verluste fortgeführt. Die Nummer hätten AT THE GATES auch nicht besser hinbekommen. Das darauffolgende „Gone Forever“ schießt ihn eine ähnliche Kerbe, wühlt aber eher in den eigenen Roots. „Transition to doom“ kommt trotz teilweiser tieferer Vocals nicht ganz so düster daher. Klingt nach einer Symbiose aus IN FLAMES zu „Colony“ Zeiten und DARK TRANQUILLITY`s „Skydancer“ Phase. Stark!

Final Place“ wirkt im ersten Moment überladen und ist etwas sperriger, braucht ein paar Durchläufe um zu Zünden. „Laughter of Madness“ hätte auch schon auf „Towards the Twilight“ einen würdigen Platz gefunden. Sorgt auf jeden Fall für Abwechslung. Der Titeltrack „The black stream“ startet mit melancholischen Akkustikgitarren und entwickelt sich zu einer ziemlich aggressiven treibenden Nummer. "The Consciousless" nimmt die Luft ein wenig raus, aber allein "Towards the twilight, towards the end!“ macht das Ding zum Hit. Bei „Return to Chaos“, „Carve into the souls“ und „The Enternal Fall“ wirds etwas komplexer mir gehen einmal mehr etliche Protagonisten des Genres, wie A CANOROUS QUINTET, SACRILEGE, GATES OF ISHTAR oder ABLAZE MY SORROW durch den Kopf.

Den Abschluss macht „The Surface“. Dieser wieder etwas geradliniger und eingängiger. Mix und Mastering gab man zum wiederholten Male in die Hände von Mastermind Dan Swanö. Das Cover-Artwork gestaltete der in der Metal-Szene wohlbekannte Künstler Costin Chioreanu. Das NIGHT IN GALES das Rad nicht neu erfinden, sollte jedem klar sein. Parallen lassen sich zu dutzenden Vertreten herranziehen. Ohne aber in völliger Nostalgie zu verfallen, bündeln die Herren hier dennoch die Essenz des Melodic Death Metal der 90er Jahre in einem zeitgemäßen Soundgewand und dieser ist über alle Zweifel erhaben. Allein die Leistung und das Gespür für Melodien, sowie der dazugehörige Sound der Saitenfraktion hat seinen spezifischen Wiedererkennungswert. Genrefans können hier bedenkenlos zuschlagen. Ansonsten unbedingt antesten. Ausfälle gibt es hier keine.

Anspieltipp: „Tears Of Blood“ und „The Black Stream“


Bewertung: 9,0 von 10 Punkten


TRACKLIST:

01. Tears Of Blood
02. Gone Forever
03. Transition To Doom
04. Final Place
05. Laughter Of Madness
06. The Black Stream
07. The Consciousless
08. Return To Chaos
09. Carved Into Souls
10. The Eternal Fall
11. The Surface

 



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