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Zephyr's Odem - Monthly Warfare

Unsere Alben des Monats August 2022




Das war also der August, mit Hitzerekorden, viel Schweiß und mit etwas zähflüssigen Veröffentlichungen, die mich kurz vor Toresschluss daran zweifeln ließen, ob wir überhaupt 15 Scheiben für unseren Monthly Warfare zusammenbekommen würden. Nun ja, wir haben es geschafft, allerdings diesmal ohne den Restmüll (obwohl es den einen oder anderen Kandidaten dafür gab), den Premium Tip oder oder…aber dennoch ein recht repräsentativer Querschnitt durch unsere Szene.

Mir ist allerdings etwas bange, wenn ich mir den nun kommenden September anschaue, der bereits jetzt veröffentlichungstechnisch alle anderen Monate in diesem Jahr gnadenlos in den Schatten stellt. Doch dazu dann im nächsten Warfare mehr. Bis dahin…bleibt sauber und viel Spaß beim Durchklicken!



TOP 15 - AUGUST 2021


THE HALO EFFECT – Days Of The Lost (2022)

Bewertung: 9,5 von 10 Punkten

So sehr man sich auch anstrengen und suchen mag, man findet einfach kein Haar in der vorzüglich schmeckenden Suppe. Es bleibt nur zu hoffen, dass „Days Of The Lost“ keine Eintagsfliege bleibt und die Band weiterhin auf diesem Niveau musiziert, denn das hier gebotene ist schlicht und einfach Melodischer Death Metal in Perfektion! Nicht mehr und nicht weniger! Grandioses Album!


H.E.A.T. – Force majeure (2022)

Bewertung: 9,0 von 10 Punkten

Hier wird grandios der Geist der Achtziger beschworen, musikalisch modernisiert und aufgewertet. „Force majeure“ wäre 1986 definitiv ein Millionenseller geworden, doch ich sehe keinerlei Gründe, warum dies nicht auch heuer eintreten könnte. Obwohl…verweichlichte Jugend, scheiß Musikgeschmack, zumindest wenn ich den Dreck in den Single Charts so sehe und einfach das fehlende Rock-Gen. Bestes Album von H.E.A.T. so far and that’s it! Klasse und unbedingte Kaufempfehlung.


AMON AMARTH – The great heathen army (2022)

Bewertung: 9,0 von 10 Punkten

Jeder Song verdient es, unter Hinzunahme einiger Hörner Met (oder Gänsewein, wie es jedem beliebt) gehört zu werden und wenn mir vor 2 Jahren irgendwer gesagt hätte, ich würde einem Album von Amon Amarth irgendwann nochmal eine hohe Note zugestehen, dem hätte ich einen Blutadler angedeihen lassen. Man merkt der Band einfach den Spaß und das Feuer wieder an, welches für mich schon lange erloschen war.


BEST OF THE REST


DYNAZTY – Final Advent (2022)

Bewertung: 9,2 von 10 Punkten

Tja, und wenn es eine Band aus diesem Genre mit Melodic Hard Rock und vielen Keyboards schafft, den alten Krachfanatiker hier am Tastatorium zu einem breiten Grinsen und musikalischen Glücksgefühlen zu verführen, kann ich nicht umhin, „Final Advent“ in den höheren Wertungssphären anzusiedeln. Die Scheibe ist einfach ein Feuerwerk an Spielfreude und macht einfach nur Laune.

RYKER´S - Ours Was A Noble Cause (2022)

Bewertung: 9,0 von 10 Punkten

Die fetten Singelongs und massiven Gangshouts zaubern wieder die gewohnte Gänsehaut und man ist geneigt die alten Schinken wie „Brother Against Brother“ (1994) oder „First Blood“ (1995) raus zu kramen. Mit diesen Output katapultieren sich die  eigentlichen Könige des Euro – HC zurück auf ihren verdienten Thron. Man scheint sich der alten Stärke mehr als bewusst zu sein, daher dürften die Weichen für die Zukunft gestellt sein. 

PHANTOM SPELL – Immortal’s Requiem (2022)

Andere hörten auch YES, KANSAS oder sogar BLUE ÖYSTER CULT heraus. Das ergibt am Ende eine recht eindrucksvolle Klangreise durch den klassischen Rock, die einerseits recht ruhig und getragen, andererseits aber auch mitreissend und griffig wirkt. Die Tatsache, dass PHANTOM SPELL auf übermässigen Bombast und aufgesetzte Epik verzichten, ergibt so ein recht erdiges Album, welches sogar schon beim ersten Durchhören greift.

PARASITE INC. – Cyan night dreams (2022)

Bewertung: 9,0 von 10 Punkten

„Cyan night dreams“ ist zwar recht modern ausgefallen und für manche Altvordere (zu denen ich mich eigentlich auch zähle) vielleicht etwas zu starker Tobak, doch mir gefällt’s außerordentlich gut. Mehr noch: Ich attestiere hiermit den Jungs vom nordöstlichen Rand der schwäbischen Alb das beste Album ihrer bisherigen Karriere und bin mehr als gespannt, wo die Reise für Parasite Inc. noch hingehen wird. Mit dieser Scheibe sollten eigentlich viele Türen aufgestoßen werden.

TAD MOROSE – March of the obsequious (2022)

Bewertung: 8,9 von 10 Punkten

Fakt ist, dass die neue Scheibe der Schweden einen verdammt schlanke; Fuß macht, mächtig durchs Unterholz pflügt und dabei perforierte Trommelfelle hinterlässt. Und ich bleibe dabei und hoffe, dass die Band im dritten Frühling ihres Bestehens endlich zählbare Erfolge einfahren wird, da ich mich sonst verpflichtet sehe, 6 Monate lang nur noch Metalcore Reviews zu verfassen und das will doch wirklich niemand, oder?

MOTORPSYCHO – Ancient Astronauts (2022)

Bewertung: 8,9 von 10 Punkten

MOTORPSYCHO eröffnen ihr Album auf eine ziemlich ungewöhnliche Weise, was jedenfalls die gesangliche Darbietung betrifft und man muss mit einem schmunzeln erst einmal rein kommen. Aber wer Erfahrung mit dieser Band hat, weiß ganz genau wo es langgeht und auch Neuzugänge sollten gleich positiv überrascht werden. Ancient Astronauts ist ein sehr kreatives und unglaublich gut eingespieltes Stück Musik.

GRAVE DIGGER – Symbol Of Eternity (2022)

Bewertung: 8,8 von 10 Punkten

Nun, GRAVE DIGGER haben mal wieder abgeliefert, und die Band scheint auch immer noch hungrig genug zu sein. „Symbol Of Eternity“ startet recht rasant und wird gegen Ende merklich düsterer und bedrückender, was natürlich auch ein wenig am Thema liegt. Dass die Geschichte, ins besonders die der Kriege, eben keine heroischen Stories von Helden, Edelmut und weisen und gerechten Königen ist, wie es andere Bands gern darstellen, sollte klar sein. Und GRAVE DIGGER haben das immer deutlich herausgestellt.

ARCH ENEMY – Deceivers (2022)

Klar wird, ARCH ENEMY riskieren nicht viel auf diesem Album. Man könnte „Deceivers“ schon fast als eine Nummer-Sicher-Scheibe bezeichnen, aber sie machen das, was sie tun, auf allerhöchstem Niveau. Zudem wird eine gewisse Abwechslung erreicht. Die typischen Melodeath-Vocals werden von Alyssa souverän ins Mikro gegrowlt, wobei sich so einige männliche Melotodvokalisten eine Scheibe abschneiden können.

BRYMIR – Voices In The Sky (2022)

Bewertung: 8,2 von 10 Punkten

BRYMIR werden gern im Zusammenhang mit ENSIFERUM und WINTERSUN genannt, ich würde vielleicht noch die mittlerweile aufgelösten NORTHER hinzufügen, aber ich denke, die Band hat ihre eigene Spielart des epischen Pagan Melodic Death gefunden. Das Album gefällt mir recht gut, da es Aggression und Melodie recht kontrastiert einsetzt, ohne dass es schwer nachvollziehbar wirkt.

MACHINE HEAD - Øf Kingdøm and crøwn (2022)

Bewertung: 8,0 von 10 Punkten

Sagen wir es mal so. Machine Head machen auf „Øf Kingdøm and crøwnvieles richtig, was sie für mein Dafürhalten in der Vergangenheit falsch gemacht habe, Kredenzen uns ein paar echte Brecher, die oft den Spirit der glorreichen Anfangstagen in sich tragen, haben aber auch Sachen dabei, die man eher von 20jährigen Metalcorelern erwartet, statt von dieser Riffinstitution. Trotzdem finde ich, dass sich mein Patient MH auf dem Weg der Besserung befindet

THUNDERMOTHER – Black And Gold (2022)

Bewertung: 8,0 von 10 Punkten

Denn Partymucke ist es auf jeden Fall. Einfach Rock’n’Roll zum Feiern, Wohlfühlen, Abgehen und eine gute Zeit zu haben. Und Leute, die das gern haben, und dazu noch auf gutklassigen Hardrock stehen, sollten hier unbedingt zugreifen. Es fällt mir auch ungemein schwer, mich auf Anspieltips festzulegen, denn die Songs sind alle irgendwie cool. Hört einfach selber mal rein!

WELCOME TO PLESHIWAR – Unsolved (2022)

Bewertung: 8,0 von 10 Punkten

Wenn man ganz explizit nach weiteren Referenzbands sucht, könnten auch frühe KATATONIA oder OPHTHALAMIA als Vergleich herangezogen werden. Ohne der Band jetzt Plagiarismus vorzuwerfen, natürlich. Denn WELCOME TO PLESHIVAR präsentieren doch ihren eigenen Mix all dieser tatsächlichen oder von mir herbeigeredeten Einflüsse, und setzen mit dieser selbstveröffentlichten EP schon mal ein Achtungszeichen.


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