CD-Reviews Q-S

SWEET OBLIVION feat. GEOFF TATE – Relentless (2021)

(7.014) Maik (7,8/10) Heavy Metal


Label: Frontiers Music
VÖ: 09.04.2021
Stil: Heavy Metal

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Geoff Tate dürfte den meisten Metalheads ein Begriff sein, zählt er doch zu den Ausnahmevokalisten in unserem musikalischen Kosmos. Ich war damals, und bin es heute noch, absolut fasziniert vom legendären „Warning“- Album von QUEENSRŸCHE, obwohl ich die Band nach „Operation:Mindcrime“ etwas aus den Augen verloren hatte. Nun haben sich die Wege von Geoff und seiner Band ja schon vor einigen Jahren getrennt, und der Sänger hat mit GEOFF TATE oder OPERATION:MINDCRIME eher mau daher dümpelnd versucht, an die früheren Erfolge anzuknüpfen.

Nun hat er in einem der von Frontiers-Cheffe Serafino Perugino initiierten Projekte ein neues musikalische Zuhause gefunden. Die Band nennt sich SWEET OBLIVION und stellt mit „Relentless“ nun schon das zweite Langspielalbum in die Regale.

Der Opener „Once Again One Sin“ versprüht schon ein leichtes QUEENSRŸCHE- Flair, besonders der Gesangsstil des Herrn Tate kommt hier ganz gut zum Tragen. Leider kann das Niveau mit den folgenden Tracks „Strong Pressure“ und „Let It Be“ nicht ganz gehalten werden. Dafür sind die Songs dann doch etwas zu glattpoliert und wären mit einem weniger charismatischen Sänger als Geoff Tate sicherlich eher in der Schublade namens „ganz okay, aber…“ gelandet. „Another Change“ geht wieder etwas mehr ab, obwohl eben auch hier die Musik größtenteils auf Geoffs Gesang ausgelegt ist. Dasselbe gilt auch für „Wake Up Call“. Außer dem markanten Gesangsstil passiert hier nicht wirklich viel. „Remember Me“, obwohl auch eher ruhig gehalten, fesselt dann aber wieder mehr. „Anybody Out There“ hat seine großen Momente beim Chorus, hier wäre auch mehr drin gewesen.

Das in italienischer Sprache gesungene „Aria“ kommt etwas quer in die Gehörgänge und scheint nicht so richtig auf das Album zu passen. Da wirkt dann auch die folgende Ballade „I’ll Be The One“ nicht so richtig mitreißend. Dafür kann das abschließende „Fly Angel Fly“ wieder punkten.

Alles in allem haben wir hier ein Prog Metal- Album, welches schon seine Momente hat, insgesamt auch recht homogen wirkt, und besonders durch Geoff Tate, der es definitiv noch draufhat, mit seiner Stimme zu zaubern, nicht so einfach vom Tisch zu wischen ist. Allerdings macht sich doch der Gedanke breit, dass Geoff Tate irgendwie seinem Ruhm, den er mit QUEENSRŸCHE aufgebaut hat, hinterherläuft. Und das hätte er eigentlich nicht nötig.  Eine Hörprobe für Fans von Geoff, besonders der QUEENSRŸCHE-Ära von „Empire“, ist allerdings auf jeden Fall angebracht.

Anspieltipp: „The Metal Monster“ und „The Human God“


Bewertung: 7,8 von 10 Punkten


TRACKLIST

01. Once Again One Sin
02. Strong Pressure
03. Let It Be
04. Another Change
05. Wake Up Call
06. Remember Me
07. Anybody Out There
08. Aria
09. I’ll Be The One
10. Fly Angel Fly




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