PATRICK

Das turbulente Jahr - Der Jahresrückblick 2020


Was für ein turbulentes Jahr. Mal rein vom „Bespaßungsfaktor“ her gesehen, kann 2020 mal eben direkt in die Tonne. Doch trotz allem Übel gab es dann (zumindest musikalisch) doch so einige Lichtblicke.

Im Februar, also als die Welt noch völlig in Ordnung war, durfte ich mit meiner Band FINAL BREATH eine knapp dreiwöchige Tour spielen und dabei mit DESTRUCTION, LEGION OF THE DAMNED und den SUICIDAL ANGELS die Bühnen dieser Welt zerlegen. Direkt im Anschluss folgte dann auch schon die Veröffentlichung der „Franconian Witchcraft“ EP meines zweiten Baby´s, der THE FLESH TRADING COMPANY als 12“ Vinyl und zu guter Letzt bin ich jetzt seit nem guten viertel Jahr als Schreiberling für dieses unglaublich fantastische Fanzine tätig und darf die Welt nun auch offiziell an meinem musikalischen Geschmack teilhaben lassen!

Ansonsten, den musikalischen Aspekt mal ausgeklammert, hatte 2020 wahrlich nicht viel an positiven Momenten zu bieten. Das gilt es im nächsten Jahr definitiv zu ändern. Daumen drücken dafür!


Alben des Jahres 2020

01. TRIPTYKON - Requiem (With The Metropole Orkest)
02. MARCHÉ FUNEBRE - Einderlicht
03. IN CAUDA VENENUM - G.O.H.E.
04. ABDUCTION - Jehanne
05. KVAEN - The Funeral Pyre
06. DZÖ-NGA - Thunder In The Mountains
07. AMBUSH - Infidel
08. GRACELESS - Where Vultures Know Your Name
09. NAGLFAR - Cerecloth
10. NOCTE OBDUCTA - Irrlicht (Es schlägt dem Mond ein kaltes Herz)


Die Bonus-Bomben des Jahres 2020

Diese Liste aus lediglich 10 Alben zu schustern, ist mir keinesfalls leicht gefallen. Schließlich gab es noch so viele weitere, unfassbar gute Scheiben in diesem Jahr. Deswegen gibt´s hier noch 20 Knaller obendrauf, denen ihr ebenfalls unbedingt euer Ohr leihen solltet:

01. ASCIAN - Elysion
02. DARK FORTRESS - Spectres From The Old World
03. NECROPHOBIC - Dawn Of The Damned
04. SORCIER DES GLACES - Un Monde De Glace Et De Sang
05. PARADISE LOST - Obsidian
06. TESTAMENT - Titans Of Creation
07. WITCHTRAP - Evil Strikes Again
08. MESSIAH - Fracmont
09. OLD MOTHER HELL - Lord Of Demise
10. INCANTATION - Sect Of Vile Divinities
11. DARK TRANQUILLITY - Moment
12. LIK - Misanthropic Breed
13. NIGHT IN GALES - Dawnlight Garden
14. FALCONER - From A Dying Ember
15. NERVE SAW - Peril
16. KAUNIS KUOLEMATON - Syttyköön Toinen Aurinko
17. PROFANITY - Fragments Of Solace
18. BENEDICTION - Scriptures
19. ONSLAUGHT - Generation Antichrist
20. SVARTKONST - Black Waves


KONZERTE / GIGS DES JAHRES 2020

Zu Konzerten und/oder Festivals gibt es dieses Jahr aus den allseits bekannten Gründen von mir recht wenig Feedback. Ich kann mich tatsächlich an kein einziges Konzert erinnern, welches ich besucht haben könnte, aber hey.....immerhin stand ich in diesem Jahr wesentlich mehr auf, als vor der Bühne. Außerdem habe ich ca. 15 Mal bei DESTRUCTION´s „Bestial Invasion“ den Pit mit aufgemischt. Das ist ja auch mal was.


ÜBERRASCHUNGEN DES JAHRES 2020

Da ich eigentlich so gut wie immer den Underground abgrase und somit fast ständig auf der Suche nach neuer Mucke bin, werde ich eigentlich recht häufig überrascht. Es ist schlicht unfassbar, wie viele abartig geile Bands es auf diesem Planeten gibt. Gleichzeitig ist es aber im Umkehrschluss auch schier unbegreiflich und erschreckend, was für ein furchtbarer Mist einen Plattenvertrag besitzt. Drei Dinge haben mich aber dennoch nachhaltig beeindruckt und beeinflusst:

 

Da wäre zum einen die Scheibe der atmosphärischen Black Metal Band DZÖ-NGA. Diese Scheibe vereint einfach ALLES was ich in der Regel verabscheue und Scheiße finde. Sehr viel Melodie, endloser Keyboardbombast, Frauengesang, folkige Passagen usw. und doch ist diese Platte so wunderbar, gefühlvoll und absolut großartig. Ich habe keine Ahnung warum das so ist, aber in diesem Jahr ist ja einiges anders und scheinbar kann man auch mit den genannten Stilmitteln einfach richtig geile Mucke machen.

Die zweite Überraschung war für mich die neue AC/DC Platte. Klar hab ich kein Innovationsfeuerwerk oder gar irgendeine Kurskorrektur im Sound der Australier erwartet, aber nach den ganzen Scherereien innerhalb der Band und dem spielen einer Welttournee mit dem furchtbarsten Sänger aller Zeiten, „Axel Rose“, haben mich doch sehr an den Jungs zweifeln lassen.  „PWR/UP“ kam definitiv zur richtigen Zeit und brachte sofort Wohlfühlatmosphäre und einen Hauch von Normalität ins heimische Wohnzimmer. Klingt wie ne „Razors Edge“ ohne einen Überhit ala „Thunderstruck“ und macht einfach Spass!

Zu guter Letzt und für mich recht überraschend, habe ich in diesem Jahr den „Doom Metal“ für mich entdeckt. Klar, konnten mich immer mal ein paar Bands begeistern, aber die allgemeine Stimmung des Jahres bedurfte enorm viel Schwermut und Traurigkeit. In den grandiosen Alben von solch großartigen Bands wie ASCIAN, MARCHÉFUNEBRE, OFFICIUM TRISTE oder wie jetzt vor kurzem erst, die Finnen von  KAUNISKUOLEMATON konnte ich mich völlig verlieren und in Trauer und tiefer Melancholie versinken. Irgendwie schön.


WÜNSCHE FÜR 2021

Ganz klar.....mehr Zusammenhalt, mehr Miteinander, mehr positive Vibes und weniger Spaltung. Lasst uns 2021 zu einem besseren, menschlicherem und großartigem Jahr machen. Wir haben es in der Hand....packen wir´s an! Wir sehen uns!



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